Vergleich

sevDesk vs. Lexware Office (ehemals lexoffice): der Ländervergleich

Beide kosten im Einstieg 12,90 € pro Monat, beide sind Buchhaltungslösungen mit Rechnungsmodul — der Preis entscheidet hier also gar nichts. Die Trennlinie, die tatsächlich zählt, ist das Land: Lexware Office ist auf Deutschland ausgelegt, sevDesk deckt Deutschland und Österreich ab.

Kurz vorweg: lexoffice heißt jetzt Lexware Office

Falls du nach „sevDesk vs. lexoffice" gesucht hast — es ist dasselbe Produkt. lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt und unter die Marke Lexware gezogen. Ältere Vergleiche, Screenshots und Preisangaben im Netz laufen deshalb noch unter dem alten Namen. Am Funktionsumfang ändert der Name nichts, an der Suche nach aktuellen Preisen schon.

Die Fakten nebeneinander

sevDeskLexware Office
Einstiegspreisab 12,90 € / Monatab 12,90 € / Monat (Tarif M)
Gratis-Tarif3 Rechnungen / Monatkeiner
Dokumente-Limitbezahlt unbegrenztkein Limit angegeben (Fair-Use laut AGB)
Österreichjanein — nur Deutschland (ELSTER)
Buchhaltungim Buchhaltungs-Tarifab Tarif L
E-Rechnungschon im Gratis-TarifVersand ab Tarif M
Vorlagen11 Layouts, 6 davon Premium5 Basislayouts
Live-Vorschaunicht dokumentiertnein — Vorschau als eigener Schritt
Wiederkehrende Rechnungenja, optional automatischSerienrechnungen, optional automatisch
Automatisches Mahnwesennein — Mahnungen manuellnein

Angaben aus unserer Anbieterprüfung vom 2. August 2026. „Nicht dokumentiert" heißt, dass der Anbieter dazu keine Angabe macht — wir setzen an solchen Stellen kein Häkchen und kein Kreuz.

Die Entscheidung, die alles andere überschreibt

Wenn du in Österreich Rechnungen schreibst, ist der Vergleich an dieser Stelle beendet. Lexware Office ist auf das deutsche Steuerrecht gebaut, samt ELSTER-Anbindung für die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Österreich deckt es nicht ab.

Das ist kein Detail, denn österreichische Rechnungen folgen § 11 öUStG statt § 14 UStG, haben eine andere Kleinbetragsgrenze und ab einem bestimmten Betrag eine UID-Pflicht für den Empfänger, die Deutschland gar nicht kennt. Was da alles anders läuft, steht im Beitrag zu den österreichischen Pflichtangaben.

Welches passt zu dir?

  • Du schreibst Rechnungen für Österreich oder für beide Länder → sevDesk, Lexware Office scheidet aus
  • Du willst erst kostenlos ausprobieren → sevDesk hat einen Gratis-Tarif mit 3 Rechnungen im Monat, Lexware Office keinen
  • Du brauchst E-Rechnungen und willst dafür nicht hochstufen → sevDesk hat sie schon im Gratis-Tarif, bei Lexware Office beginnt der Versand mit Tarif M
  • Dir ist wichtig, wie die Rechnung aussieht → 11 Layouts bei sevDesk gegen 5 bei Lexware Office
  • Du willst, dass Mahnungen von allein rausgehen → das leistet keins von beiden

Stand: 3. September 2026. Anbieterangaben zu sevDesk und Lexware Office geprüft am 2. August 2026. Preise und Funktionsumfang können sich jederzeit ändern — maßgeblich ist immer die Website des jeweiligen Anbieters.

Häufige Fragen

Heißt lexoffice jetzt Lexware Office?
Ja. lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt — es ist dasselbe Produkt unter neuem Namen. Wenn du nach „lexoffice" suchst oder alte Vergleiche liest, ist damit Lexware Office gemeint.
Was ist besser, sevDesk oder Lexware Office?
Der Einstiegspreis ist identisch (12,90 € pro Monat), deshalb entscheidet er nichts. Die härteste Trennlinie ist das Land: Lexware Office ist auf Deutschland ausgelegt und rechnet über ELSTER ab, sevDesk deckt Deutschland und Österreich ab. Danach kommt die Frage, ab welchem Tarif du Buchhaltung brauchst — bei Lexware Office ab Tarif L, bei sevDesk im Buchhaltungs-Tarif.
Kann ich mit Lexware Office österreichische Rechnungen schreiben?
Lexware Office ist auf das deutsche Steuerrecht ausgelegt, inklusive ELSTER-Anbindung; Österreich ist nicht abgedeckt. Wer in Österreich Rechnungen nach § 11 öUStG schreibt oder beide Länder bedient, braucht ein Tool, das das ausdrücklich unterstützt.
Machen sevDesk oder Lexware Office das Mahnwesen automatisch?
Nein, beide nicht. Wiederkehrende Rechnungen lassen sich bei beiden optional automatisch verschicken, das Mahnen bleibt aber ein manueller Schritt: Du entscheidest jedes Mal aktiv, dass jetzt eine Mahnung rausgeht.

Buchhaltungssuite — oder einfach Rechnungen?

Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass du eigentlich keine Buchhaltungssoftware suchst, sondern ein Rechnungsprogramm: Billy macht Rechnungen und Mahnwesen zum Kern, Deutschland und Österreich in einem Konto, und die Buchhaltung bleibt bei deinem Steuerberater.

Rechtlicher Hinweis: Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des StBerG oder RDG; ein Mandatsverhältnis entsteht nicht. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Eine Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig; unberührt bleiben Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Für deinen Fall maßgeblich ist deine Steuerberatung oder Rechtsanwaltskanzlei.