QuickBooks Alternative
Backbone vs. QuickBooks: Brauchst du wirklich die ganze Buchhaltung?
QuickBooks Online ist der Standard für US-Buchhaltung — mächtig, aber ab 38 $ im Monat und mit einem Funktionsumfang, den Freelancer selten ausschöpfen. Backbone (früher Billy) ist anders gebaut: für Selbstständige in Deutschland und Österreich, mit Rechnungen, Mahnwesen mit Zinsen, Belegen, Kontoauszügen und Zeiterfassung — aber ohne eigene Buchhaltung.
Zur Einordnung: Backbone ist kein Tool für ein US-Unternehmen — es kennt keine US-Sales-Tax und keine US-Buchhaltung. Es passt, wenn du in Deutschland oder Österreich sitzt und US-Kunden auf Englisch und in USD abrechnest, mit Pflichtangaben-Check nach §14 UStG bzw. §11 UStG. QuickBooks kennt dagegen §14 UStG, Kleinunternehmerregelung und Reverse Charge nicht.
Wann Selbstständige in DACH Backbone statt QuickBooks wählen
QuickBooks kann inzwischen Rechnungen aus einem Prompt entwerfen — allerdings als Beta bzw. über einen Connector und mit 25 Prompts im Monat. Backbone AI entwirft Rechnungen auf Zuruf und fragt vor dem Senden nach; dazu kommt der deutsche und österreichische Rechtsrahmen.
- Ab 19 € inkl. USt statt ab 38 $ im Monat — die volle Plattform steckt in jedem Tarif
- Rechnung aus einem Satz entwerfen lassen, nichts wird ohne deine Bestätigung gesendet — QuickBooks bietet das nur als Beta bzw. mit Prompt-Limit
- Pflichtangaben-Check nach §14 UStG (DE) und §11 UStG (AT) beim Schreiben — QuickBooks kennt §14 UStG nicht
- Rechnungen auf Deutsch oder Englisch, in EUR, USD, GBP oder CHF; QuickBooks unterstützt sechs Sprachen, Deutsch nicht darunter
- In Minuten eingerichtet — kein Kontenrahmen, keine Buchhaltungsbegriffe; dein Steuerbüro bekommt ein ZIP mit Belegen und Rechnungen
Backbone vs. QuickBooks im Vergleich
| Backbone | QuickBooks | |
|---|---|---|
| KI & Automatisierung | ||
| Rechnung per KI-Prompt erstellen | JaBackbone AI, fragt vor dem Senden | Teilweisenur als Beta bzw. über Connector; 25 Prompts/Monat |
| KI führt Aktionen aus (versenden, aktualisieren) | Jaerst nach deiner Bestätigung | Teilweiseentwirft; versendet laut Anbieter nichts von allein |
| Automatische Zahlungserinnerungen | JaMahnwesen mit Zinsen; eigener Zeitplan ab Studio | Jabis zu 3, alle Tarife |
| KI-Belegerkennung (OCR) | JaBelege hochladen, KI liest Händler, Datum, Betrag, USt | Ja |
| Design & Oberfläche | ||
| Live-Vorschau beim Tippen | Ja | NeinVorschau nur über Druck/Download |
| Eigenes Branding | TeilweiseLogo, Akzentfarbe, zwei Vorlagen | Jaalle Tarife |
| International & Recht | ||
| Deutschland & Österreich (§14 UStG / §11 öUStG) | JaPflichtangaben-Check beim Schreiben | NeinUS-Produkt |
| Rechnungen auf Deutsch | Ja | Nein6 Sprachen, Deutsch nicht dabei |
| Fremdwährungen | JaEUR, USD, GBP, CHF | Teilweiseerst ab Essentials (75 $) |
| Grenzen & Preis | ||
| Buchhaltung & US-Steuern | Neinkeine Buchhaltung, keine US-Sales-Tax | JaKernstärke |
| Einstieg (netto/Monat) | ab 19 € inkl. USt — volle Plattform in jedem Tarif | Gratis-Tarif: 2 Rechnungen/Monat; Simple Start 38 $, Essentials 75 $, Plus 115 $ |
Preise und Funktionsangaben zu QuickBooks laut Anbieter, geprüft am 31. Juli 2026, Preise netto. Backbone-Angaben laut back-bone.io, Stand 9. Oktober 2026; Backbone-Preise inkl. USt. Änderungen vorbehalten.
Backbone im Detail
Wann QuickBooks die bessere Wahl ist
Fairerweise: Wer ein US-Unternehmen führt — oder US-Sales-Tax, Bankabgleich, Steuerkategorien und Payroll braucht —, ist bei QuickBooks richtig. Backbone ist dafür nicht gebaut und ersetzt auch in Deutschland kein Buchhaltungssystem: keine EÜR, keine UVA-Übermittlung, kein DATEV- oder BMD-Export. Es macht Rechnungen, Mahnwesen und Belege einfach.
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